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Schweinegrippe
Vortrag von Hans U. P. Tolzin
beim 6. Stuttgarter Impfsymposium am 16. Mai 2009
(aus
Impfkritik.de)
Die Widersprüche einer
"Seuche"
(ht, 02.05.2009) Eine neue
Seuche beunruhigt derzeit unter den Namen "Schweinegrippe", "Mexikanische
Schweinegrippe" oder "Mexikanische Grippe" die Menschheit und verbreitet über
die Medien Angst und Schrecken. Doch wie real ist die behauptete Gefahr
wirklich? Die Widersprüche in den offiziellen Stellungnahmen der
Weltgesundheitsbehörde WHO und der US-Seuchenbehörde (CDC) könnten kaum größer
sein. Lernen Sie nachfolgend die wichtigsten Argumente dafür kennen, warum es
diese angebliche neue und tödliche Seuche nur in den Köpfen der Virenstrategen
beim CDC und der WHO gibt.
Wissenschaftlicher Stand von
vor 130 Jahren
Das Hauptproblem scheint mir zu
sein, dass sich so gut wie alle Gesundheitsbehörden weltweit auf
wissenschaftlichen Stand befinden, der bereits seit ca. 130 Jahren überholt ist.
Die damals bedeutendsten Vertreter der Infektionshypothese, Louis Pasteur und
Robert Koch, gingen noch davon aus, dass das menschliche Blut steril ist. Die
Bakterien, die man in Patientenproben mit den neuen und immer besser werdenden
Lichtmikroskopen beobachten konnte, kamen ihrer Ansicht nach ausschließlich in
kranken Menschen vor und waren von außen, z. B. als "Luftkeime" in diese
Menschen eingedrungen.
Schon damals gab es unter den
Forschern gewichtige Stimmen (z. B. Prof. Antoine Béchamp), die darauf
hinwiesen, dass mit geeigneten Lichtmikroskopen bei sorgfältiger und
ausdauernder Beobachtung festgestellt werden kann, dass Bakterien und Pilze ihre
Form und Aktivität je nach Milieu verändern. Und dass das Blut keineswegs steril
ist, sondern dass sich sowohl im gesunden wie beim kranken Menschen jede Menge
Mikroorganismen aufhalten
Heute wissen wir, dass sich
ständig das Mehrfache an Bakterien in uns aufhält, als wir über eigene
Körperzellen verfügen. Man könnte also durchaus behaupten, dass wir vorrangig
nicht aus Zellen, sondern Bakterien bestehen - die ja seit den Zeiten Pasteurs
und Kochs als Todfeinden des Menschen gelten. Und dabei haben wir die wesentlich
kleineren Viren, mit deren Erforschung man erst vor ca. 70 Jahren mit Hilfe des
Elektronenmikroskop begann, noch gar nicht berücksichtigt.
Fatale Fixierung auf
Mikroben
Die Fixierung der
Gesundheitsbehörden auf Mikroben hält bis heute an und ist in ihren Auswirkungen
fatal: Bei den meisten Krankheitssymptomen wird zuallererst eine
Infektionskrankheit vermutet und ein Erregertest durchgeführt. Verläuft diese
Test positiv, reicht dies in der Regel aus, um jede weitere Ursachensuche sofort
einzustellen. Dabei liegt es in der Natur der Sache, dass diese Erregertests
häufig positiv reagieren. Nach solch einem "positiven Befund" wird dann das
einzige Heil in der Bekämpfung dieser Mikroorganismen mit Hilfe antibakterieller
oder antiviraler Medikamente gesehen.
Das mag die Diagnosestellung
für den Arztes sehr vereinfachen und einen nicht versiegender Quell von Ideen
für neue Medikamente und Geldströme bei den Herstellern darstellen, aber den
komplexen Zusammenhängen, die beim Menschen zu Gesundheit oder Krankheit führen,
wird dies natürlich nicht gerecht.
Sollten die
Infektionskrankheiten, wie viele Ganzheitsmediziner vermuten, in Wahrheit ein
natürliches Geschehen sein, z. B. eine Reaktion des Körpers auf starke
Stressfaktoren, dann braucht uns nicht wundern, wenn besagte Medikamente oft zu
einem Rückgang der Symptome führen: Aufgrund der Vergiftung, die sie im Grunde
darstellen, muss der Organismus natürlich seine Prioritätenliste sofort
umstellen und das Infektionsgeschehen - zumindest vorläufig - zurückfahren.
Bedauerlicherweise läuft keine Medikamentenstudie lange genug, um die
langfristigen Folgen mit der nötigen Genauigkeit dokumentieren zu können.
Blinder Glaube an die
Erregertests
Die Erregerfixierung ist also
das Hauptproblem. Das zweite Problem ist der blinde Glaube in die Erregertests.
Wer nach deren Eichung fragt, also nach Beweisen dafür, dass ein positiv
verlaufener Test die Anwesenheit bestimmter krankheitsauslösender Erreger
bedeutet, dem begegnet in der Regel Verblüffung, Unglaube bis hin zu echter
Verärgerung. So als hätte man nach Beweisen dafür gefragt, dass die Erde keine
Scheibe, sondern eine Kugel, ist, oder dass auf die Nacht ein neuer Tag folgt.
So ist es beispielsweise auch dem Nobelpreisträger Dr. Kary Mullis, dem Erfinder
des zunehmend als Erregernachweis angewandten PCR-Tests gegangen, als er vor
Jahren nach den wissenschaftlichen Grundlagen für den Nachweis des AIDS-Virus
durch sein Verfahren fragte.
Tatsächlich wissen selbst
ausgewiesene Fachleute nicht, wie diese Tests geeicht werden. Meine jahrelangen
Recherchen haben inzwischen ergeben, dass man in der Praxis meistens einfach so
lange mit Erkrankten experimentiert, denen man die Infektion mit einem
bestimmten Erreger unterstellt, bis der Test - in der Regel ein sogenannter
Antikörpertest oder ein Gentest (PCR) - zuverlässig bei diesen Erkrankten
anschlägt. Da in der Regel keinerlei Gegenkontrollen gemacht werden, besagen
diese Tests jedoch im Grunde nur, dass bestimmte Symptome mit bestimmten
Testergebnissen einhergehen. Über die Ursache einer Krankheit sagen sie nichts
aus. Rein gar nichts.
Wie es begann - die beiden
ersten Fälle
Da hat man also in
Südkalifornien bei zwei Kindern, denen man als erste die Infektion mit einem
neuen Grippeerreger unterstellt hat, mittels PCR bestimmte Genteilstücke
gefunden.
Ja und? Diese Kinder waren
nicht schwer krank und erholten sich schon nach wenigen Tagen wieder. Auch haben
die Menschen in ihrer nächsten Umgebung bis heute nicht damit begonnen, wie die
Fliegen tot umzufallen. Warum also die ganze Aufregung?
Nun, die Mitarbeiter des CDC,
der US-Seuchenbehörde, waren ein wenig irritiert von der Tatsache, dass es bei
beiden Kindern nicht gelungen war, den genauen Untertyp des angeblichen
Influenzavirus zu bestimmen. Ich schreibe bewusst "angeblich", denn die
PCR-Tests weisen ja keineswegs auf direktem Wege Viren nach, sondern vielmehr
DNA-Teilstücke, von denen "man" glaubt, dass sie typisch für bestimmte Viren
sind.
Aufgrund des blinden Glaubens
an die Richtigkeit und Vollständigkeit der viralen Gendatenbank, die als
Grundlage für die PCR-Tests dient, suchten die Beamten des CDC weiter nach
Hinweisen, um welche Art Virus es sich handelte. Zwar gehörte laut Gendatenbank
ein Teil der gefundenen DANN zu einem Schweinegrippevirus, die beiden erkrankten
Kinder hatten jedoch vor ihrer Erkrankung weder mit Schweinen noch untereinander
Kontakt gehabt. Ihre Wohnorte liegen zudem schätzungsweise 100 bis 200 km
voneinander entfernt. Die Herkunft der vermeintlich neuen Influenzaviren war
also nicht zu klären.
Da passte es gut, dass im nicht
viel weiter als 20 km von den Wohnorten der beiden Kindern entfernten Mexiko
gerade eine Zunahme von Todesfällen mit Erkältungssymptomen beobachtet wurde.
Und so war die gedankliche Verbindung mit Mexiko erstmals hergestellt.
Die wahre Ursache der
"Seuche"
Dort jedoch waren hauptsächlich
gesunde Erwachsene im Alter zwischen 20 und 40 betroffen, nicht also Kinder,
Geschwächte und Senioren, wie das bei einer echten Grippewelle typisch und
nachvollziehbar wäre. Außerdem war die Anzahl der Todesfälle bereits wieder
rückläufig. Als wäre das nicht schon genug, konnte man das angebliche neue
Influenzavirus mittels PCR-Gentest nur bei einem Bruchteil (!) der Verstorbenen
feststellen.
Die wahre Ursache für die - in
Wahrheit gar nicht existierende - Epidemie - ist im Grunde darin zu suchen, dass
in letzter Zeit in den USA - wie in vielen anderen Ländern auch - das sogenannte
Influenza-Screening, die laborunterstützte Überwachung der Influenzaviren in der
Bevölkerung, immens intensiviert wurde. Und je intensiver man nach etwas sucht,
desto höher die Wahrscheinlichkeit, etwas zu finden, nicht wahr?.
Die US-Seuchenbehörde CDC, wo
diese "Seuche" ihren Ursprung hat, nimmt eine Sonderstellung ein. Sie stellt so
etwas wie den Leitwolf unter den weltweit über die WHO koordinierten
Reverenzlaboren dar. Regelmäßig ist zu beobachten, dass vom CDC veröffentlichte
Schlussfolgerungen, die von der Beweislage her eigentlich nur reine Hypothese
sein können, mit der Geschwindigkeit des Informationszeitalters von den anderen
WHO-Laboren - und der Folge auch von deren Regierungen - übernommen werden.
Irgend jemand, der die Macht
dazu hat (vorzugsweise leitende Mitarbeiter des CDC), legt fest, welche
DNA-Teilstücke mit welchen Virentypen in Verbindung gebracht werden und trägt
diese Zuordnung in eine zentralen Datenbank ein, auf die sich die
Gesundheitsbehörden weltweit geeinigt haben. Wie diese Schlüsselperson jedoch zu
ihrer entsprechenden Schlussfolgerung gekommen ist und wie genau sie sie
bewiesen hat, wissen selbst die Experten nicht so richtig. Es hinterfragt auch
kaum jemand.
Das ist auch kein Wunder, denn
Impfexperten und Virologen, die das hinterfragen, hinterfragen gleichzeitig ihre
Existenzberechtigung - und ihre Karriere. Das ist wie bei der Geschichte vom
Fährmann, dessen Kinder verhungerten, weil er in seiner Wahrheitsliebe und
Gutmütigkeit alle seine Fahrgäste darauf hinwies, dass gleich nach der nächsten
Flussbiegung eine schöne große Brücke hinüberführte.
Wollten wir also darauf setzen,
dass sich irgendwann Vernunft und gesunder Menschenverstand innerhalb der
Gemeinschaft der Virologen durchsetzt, könnte es durchaus sein, dass wir
vergeblich warten.
Eine sich selbst erfüllende
Prophezeiung
Würde man nur danach suchen, so
könnte man bei einigen Grippepatienten sicherlich feststellen, dass sie auf der
linken Pobacke einen Pickel oder ein Muttermal oder etwas ähnliches haben. Und
daraus schlussfolgern, dass diese Hautunregelmäßigkeiten die Ursache der
Krankheit sein müssen.
Angenommen, man sucht nun
weltweit auf dieser Grundlage sämtliche Personen mit Atemwegserkrankungen auf
Hautunregelmäßigkeiten besagten Körperteils ab, so ist es absolut unvermeidbar,
bei einem bestimmten Prozentsatz fündig zu werden. Und schon haben eine
zusammenhängende Seuche und können damit beginnen verzweifelt die
interkontinentalen Infektionswege der Verdachtsfälle und Kontaktpersonen
nachzuvollziehen.
Das ist wie eine sich selbst
erfüllende Prophezeiung. Und wenn Sie jetzt aus dem Staunen nicht herauskommen,
weil das Ganze im Grunde völlig lächerlich ist, kann ich Ihnen das nicht
verdenken. Willkommen im richtigen Leben!
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