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Heilungssitzungen

mit Martina und Franz

 

von Martina

 

19. Januar 2012


Wenn Franz und ich in eine Sitzung gehen, fangen wir damit an, den Seelenkontakt zwischen uns her zu stellen und beobachten, ob und wie schnell und stark die Seele des Klienten kommt und wir diese Berührung im Herzzentrum und mit dem Fließen der Energie fühlen können. Ist der Kontakt gut und stabil hergestellt, gehen wir weiter und schauen, was uns die Seele des Klienten an die Oberfläche bringt.


Eventuell müssen wir uns erst durch Verhinderungen arbeiten. Diese können aus den verschiedensten Gründen da sein. Wenn die Seele nur sehr schwach kommt und sich wieder zurück zieht, oder gezogen wird oder gar nicht fühlbar ist, muss heraus gefunden werden, was dem im Wege steht. Manchmal heißt das, das wir zu der eigentlichen Sitzung im Sinne von, bearbeiten von Traumas und Fremdeinwirkungen in der ersten oder auch in der zweiten Sitzung, nicht gleich kommen, wie dies bei gutem und starkem Seelenkontakt möglich ist. Wenngleich es aber auch bei gutem Kontakt sein kann, das wir Vieles aus dem Weg räumen müssen, um an Themen heran zu kommen.

Keine Sitzung ist wie die Andere. Selbst wenn die erste Sitzung ohne große Probleme gelaufen ist, kann uns in der Zweiten oder im späteren Verlauf, etwas im Wege stehen oder gestellt worden sein. Auch haben wir manches Mal nur Zeitfenster in denen wir arbeiten können, bis wir uns die Nasen platt drücken und somit einen Neustart zu anderer Zeit brauchen.


Läuft eine Sitzung aber gut und wir kommen an Emotionen, über den Herzkontakt und somit an Ereignisse usw, kommt auch die Heilenergie ins fließen. Abfragen und die Reaktionen über die Art des Energieflusses, der Stärke, ob es durchfließt, partiell Energie da ist, keine Energie kommt, sie nur schwach ist, kommen will aber nicht durch kommt usw, runden unsere Eindrücke und Wahrnehmungen ab.


Zudem sind wir Zwei und können uns immer überprüfen und abgleichen. Sehen, fühlen, sogar schmecken und riechen gehören auch dazu. Körperliche Symptome tauchen bei Franz oder mir auf, die bei dem Thema und dem Klienten eine Rolle spielen, sowie Emotionen und energetische Ereignisse. Komme ich nicht an Emotionen... kann ich die Dinge nicht fühlen... wird es schwergängig und langwieriger. Solange wir keinen Zugang zu ihnen haben, ist meist nicht viel zu bewegen.


Wenn der Klient selber gut im Fühlen und wahrnehmen ist, brauche ich ihn nur begleiten. Wenn dies so nicht gegeben ist, übernehmen wir alles was bei dem Betreffenden, nicht zu ihm durch dringt. Das heißt, wir gehen durch Traumas und Schocks, durch Situationen, die Schlüsselerlebnisse sind und machen diese energetisch und halb real für ihn noch einmal durch. Teilweise übernehmen wir an Stellen, wo er es noch nicht verkraften würde oder nehmen ihm einen Teil ab, so das es aushaltbar für ihn wird.

Am effektivsten ist es aber immer, gerade durch die schlimmsten Gefühle und Eindrücke aus einer Situation zu gehen. Wir können etwas davon mit durch machen oder es eben ganz zum Durchlaufen übernehmen weil wir dafür gebaut sind. Es ist Teil dessen was wir tun.

Ohne all die Emotionen usw die dazu gehören, fahren wir nur Kopfkino. Wenn ich Dinge sehe die ich nicht fühle, müssen wir sehr genau aufpassen, ob das Fühlen davon abgeschnitten wird oder es ein Fake, eine absichtliche Täuschung ist. Und ohne Fühlen kein Vorankommen.

Der Klient kann auch ohne das er selber sehr viel an Energien und Emotionen gemerkt hat, trotzdem Erleichterung fühlen, wenn wir einen bestimmten Prozentsatz an Blockaden weg haben. Das ist so wie wenn du in deinem Körper 1000 Nadeln stecken hat. Wenn ich davon 5 raus ziehe, wirst du es nicht wirklich merken. Ist über die Hälfte raus, dürfte sich das schon anders anfühlen.

Ich bin kein Freund vom umgehen der zu den Themen gehörenden Emotionen. Ich sehe zu oft, wie gerade verkapselte Emotionen, die abgespalten und fest gehalten werden, enorme Blockaden in sehr vielen Bereichen sind. Der Betreffende weiß das noch nicht mal, weil er sie ja nicht mehr fühlt. Also nicht mehr weiß, das sie da sind. Ganze Seelenanteile hocken da mit ihren Emotionen, tief unten und warten was weiß ich wie viele Inkarnationen darauf, das sie mal jemand findet. Manche sind derart verlassen, das sie noch nicht mal mehr warten, sondern nur ihr Dasein dort fristen, wo sie gelandet sind. So müssen wir auch sie erst mal erreichen, nachdem wir sie gesehen haben, um sie mit dem in dem sie gefangen sind, fühlen zu können. Ganz in sich zusammen gekauert hocken sie da... keine Hoffnung... keine Erinnerung daran, überhaupt um Hilfe zu rufen. Manche tun es aber noch. Das erleichtert den Vorgang ungemein.

Sie haben ein Recht darauf, wahrgenommen zu werden. Sie brauchen es.
Wenn ein Klient selber im Geschehen ist, die Trauer, den Schmerz, die Wut, die Verzweiflung, auch Selbstvorwürfe und Schuldempfinden usw durchlebt, geht er daraus leichter und befreiter heraus. Er hat Informationen, die tiefer, weiter und grundlegender sind, als sie in Worte zu fassen sind. Und das ist wichtig, wie ich finde.

Es geht darum zu fühlen und nicht da aus zu weichen, wo es unbequem wird. Soweit man selber heran kommt. Mit Unterstützung ist es manchmal leichter als alleine und selber verstrickt im eigenen Knäuel zu sitzen. Bei all den blinden Flecken, die man auf sich selber bezogen hat. Ich habe die auch und wende mich an Franz oder an meinen Freund Marthy. Gerade wenn es um mich selber geht.

 

 

 

 

(Tags: Geistheilung, spirituelle Heilung, Energieheilung)

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